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Beispielprojekt / JETDIELINE
Ein durchgerechnetes Beispiel aus JetDieline: eine Steckbodenschachtel mit 52 × 52 × 140 mm Innenmaß aus Faltschachtelkarton 300 g/m². Alle Zahlen und Bilder auf dieser Seite stammen aus den echten Ausgaben der App. Die Prüfung in JetDieline ersetzt nicht die Abnahme durch deine Druckerei.
Du startest mit der Vorlage „Steckbodenschachtel gerade“ und gibst das Innenmaß ein: 52 × 52 × 140 mm. Als Material ist Faltschachtelkarton 300 g/m² hinterlegt, als Produktion Digitaldruck in Kleinauflage auf einem Schneidetisch mit 750 × 530 mm. Aus diesen Angaben entsteht die Dieline mit getrennten Schnitt- und Rilllinien, Klebelasche, Staubklappen und Einstecklaschen. Das Beispiel liegt der App als fertiges Projekt bei.

JetDieline berechnet aus den Maßen den Zuschnitt und nennt die Kennzahlen dazu. Der Zuschnitt der Parfümschachtel passt in ein Hüllrechteck von 225,9 × 275,6 mm und hat 426,0 cm² Fläche. Schnittlänge, Rilllänge und Klebefläche stehen im Produktionsbericht neben den Parametern der Konstruktion, etwa 15 mm Klebelasche und 15 mm Einstecktiefe. Die Faltprüfung vergleicht den gefalteten Körper mit dem Außenmaß von 52,7 × 52,7 × 140,7 mm.

Das Artwork liegt als eigene Ebene über der Konstruktion. Im Beispiel sind es sechs Elemente: Hintergrund, Farbband, Logo, Produktname, Hinweistext und QR-Code. Die Front trägt eine Farbfläche mit Logo und dem Namen „MUSTERDUFT“, der QR-Code sitzt auf der Rückseite. Das Artwork-PDF enthält nur die Druckdaten ohne Stanzlinien. Texte werden als Pfade ausgegeben, die Farben sind als CMYK-Prozessfarben angelegt.

Vor dem Export prüft JetDieline Geometrie, Herstellbarkeit und Druckdaten. Das Beispiel meldet zwei Befunde. Eine Warnung: Der Hinweistext auf der Front liegt 1 mm von der Rillung entfernt, die Sicherheitszone beträgt 3 mm. Im Beispiel ist das Absicht, damit du den Befund siehst. Dazu ein Hinweis: Das Materialprofil nutzt Startwerte und ist nicht kalibriert. Beide Befunde sperren den Export nicht. Die Prüfung ersetzt nicht die Abnahme durch die Druckerei.

Ein Export schreibt sechs Dateien: Artwork-PDF, Dieline als PDF und SVG, Vorschau-PDF, einen Produktionsbericht mit fünf Seiten und ein Manifest. Die Vorschau legt Artwork und Stanzlinien übereinander und ist als „nicht für den Druck“ gekennzeichnet. Der Bericht listet die Dateien mit Kurz-Hash, alle Befunde, Farben, die Montage in 13 Schritten und ein Freigabefeld für Kunde und Druckerei. Eine gemeinsame Export-ID verbindet die Dateien.

Die Nutzenberechnung setzt die echte Außenkontur des Zuschnitts auf den Bogen der Maschine. Auf 750 × 530 mm passen im Beispiel fünf Nutzen, mit versetzten Reihen und 6 mm Steg. Das einfache Raster der Hüllrechtecke käme auf vier. Die Ausnutzung des Bogens liegt bei 53,6 %. Greiferrand, Bogenrand und Steg sind Startwerte, die Laufrichtung des Bogens ist nicht festgelegt. Kläre diese Angaben mit deiner Druckerei. Das Bogenlayout ist ein nicht druckender Proof.

Ja. Maße, Kennzahlen, Befunde und Dateiliste stammen aus der Ausgabe von JetDieline 1.0.0 für das mitgelieferte Beispielprojekt „Parfümschachtel“. Die Bilder sind gerasterte Seiten der exportierten PDF-Dateien.
Der Hinweistext liegt absichtlich 1 mm neben der Rillung, obwohl die Sicherheitszone 3 mm beträgt. So siehst du, wie die Prüfung einen Befund meldet (ART-001). Die Warnung sperrt den Export nicht und steht im Bericht unter den offenen Warnungen.
Nein. Der Produktionsbericht hält es selbst fest: Druckfreigabe und physische Maßprüfung liegen bei dir und der Druckerei. Die Vorschau ist nicht farbverbindlich, und das Materialprofil des Beispiels nutzt ungeprüfte Startwerte.
Der Bericht schätzt einfach über das Hüllrechteck des Zuschnitts und kommt auf vier. Die Nutzenberechnung arbeitet mit der echten Außenkontur, versetzt die Reihen und erreicht fünf. Beide Werte sind Schätzungen; Ränder und Steg sind Startwerte.
Das Maßmodell nennt 52,7 × 52,7 × 140,7 mm bei 52 × 52 × 140 mm Innenmaß und 0,35 mm Kartondicke. Die Faltprüfung bestätigt den gefalteten Körper innerhalb der Toleranz von 1,2 mm. Ein gefertigter Prototyp wurde dafür nicht gemessen.
Ja. Du kannst die Maße des Projekts ändern; die App berechnet die Konstruktion neu und erklärt die Änderung. Kennzahlen, Befunde und Nutzen gelten dann für deine Maße und weichen von den Werten auf dieser Seite ab.
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